
91/365: Trauer am Opernhaus Düsseldorf um die beim Absturz der Germanwings-Maschine getöteten Opernsänger.

91/365: Trauer am Opernhaus Düsseldorf um die beim Absturz der Germanwings-Maschine getöteten Opernsänger.

88/365: Die Hütte im Hexenloch.
So genial.

Für viel Aufmerksamkeit und Verärgerung sorgt derzeit ein Bild, das es nirgendwo zu sehen gibt. Abgebildet ist eine elegant gekleidete Frau im Leopardenmantel, die mit Einkaufstüten die Straße am Berliner Bahnhof Zoo überquerte. Fotografiert wurde die Dame von Espen Eichhöfer, Mitglied der renommierten Agentur Ostkreuz. Das Problem: Eichhöfer hatte die Dame weder über das Foto informiert, noch um ihr Einverständnis zu einer Veröffentlichung des Bildes gebeten. Als die Abgebildete ihr Konterfei später im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung entdeckte, war sie damit nicht einverstanden und ließ sowohl den Fotografen als auch die Agentur abmahnen. Eichhöfer gab auf Basis dieser Abmahnung eine Unterlassungserklärung ab und verpflichtete sich, das Bild nicht weiter zu verwenden. Hiermit gab sich die Betroffene aber nicht zufrieden und klagte gegen beide vor dem Landgericht Berlin. Dort verlangte sie die Zahlung von mindestens 5.500 Euro als Entschädigung und Lizenzgebühr, sowie Ersatz von zweimal knapp 1.200 Euro Abmahnkosten.
Warum sind Leute so, und verklagen direkt? Geldgier?
Fotos von Fremden ohne deren explizites Eingeständnis zu veröffentlichen birgt in Deutschland auf jeden Fall ein Risiko. Ich find’s albern und würde mir wünschen, wenn bei dem Prozess ein sinnvolles Urteil ergeht.
“Es ist beinahe peinlich, aber ich habe tatsächlich einen Trick, wenn ich für einen Auftraggeber Leute fotografieren muß. Ich habe einen kleine Fahrradhupe in der Tasche, und wenn jemand allzu verkrampft wirkt oder griesgrämig dreinblickt, hupe ich. Dadurch wird das Eis gebrochen. Es ist albern, aber es funktioniert. Außer wenn… Einmal musste ich den Vorstand eines multinationalen Konzerns – den Namen verschweige ich – fotografieren, und die Herren saßen in einem ganz in Mahagoni getäfelten Raum an einem riesigen dunklen Tisch und hingen mit grimmigen Mienen ihren eigenen Gedanken und Problemen nach. Ich holte meine Hupe hervor und hupte. Keiner zeigte die geringste Reaktion, bis auf den PR-Mann. Der sah aus, als würde er jeden Moment einen Herzanfall bekommen. Ich habe von dieser Firma nie wieder einen Auftrag bekommen. Aber bei Chruschtschow hat der Trick funktioniert. Ich wollte, dass er sich zu mir umdrehte. Ich hupte, er drehte sich nach dem seltsamen Geräusch um, und ich hatte mein Bild im Kasten. Hat ihn nicht gestört. Manchmal lassen ich die Hupe in der Tasche und drücke immer wieder drauf, und dann weiß der andere nicht, was er denken soll. Das Gehupe sagt ja tatsächlich etwas aus. Es besagt, dass wir beide wissen, dass das, was wir da tun, ohnehin irgendwie albern ist und dass wir deshalb genausogut versuchen können, das Beste daraus zu machen. Es ist nichtverbale Kommunikation, die dazu führt, dass sich beide besser fühlen. Und ich bekommen ein menschlicheres Bild.”– Elliot Erwitt, Mai 1988 im Buch “Personal Exposures”.
Das philosophische Radio zum Thema Kapitalismus.
Er hat Informatikunterricht, ist also keine totaler Anfänger. Und soweit ich weiß, erstellt er schon seine eigenen Minecraft-Mods.
Bzgl. der Programmiersprache halte ich vielleicht JavaScript für nicht so schlecht.

42/365: The journeymen. (German: Zünftige Gesellen auf Walz.)
On our way back to Germany, we stopped for a few hours in Bern. And I was very lucky to come across these three gentlemen. They make a nice continuation of my photo from Feb. 2nd (one of them is even carrying a little package, too).
Vortrag von Dr. phil. Daniele Ganser: Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und die Folgen
Volker Pispers – Bis Neulich 2014
Sascha Lobo mal wieder:
Es ist eine quasireligiöse, esoterische Hoffnung, dass die konzernunterstützte EDV-Abteilung des Staats ein weltpolitisches Versagen ausbügeln könne.

Die Geheimdienste betreiben nicht mehr nur Überwachung und Spionage. Dokumente aus dem Fundus von Edward Snowden, die dem SPIEGEL vorliegen, zeigen: Sie wollen die Herrschaft im Internet und bereiten digitale Kriege vor.
Die digitale Revolution wird schon bald erstmals ins bürgerliche Herz der Gesellschaft treffen: Wenn auch geistige Arbeit von Automatisierung betroffen ist. Damit rückt endlich die entscheidende wirtschaftspolitische Frage des 21. Jahrhundert in den Mittelpunkt.
Bereits zum vierten Mal wird die Landeshaupstadt Düsseldorf Gastgeber des Duesseldorf Photo Weekends sein. Im Rahmen des Duesseldorf Photo Weekends 2015 werden wieder zahlreiche Galerien, Museen und Institute Ausstellungen und Veranstaltungen zeigen, die der Fotografie gewidmet sind.

Hier ist nur einer der vielen guten Abschnitte in Jakob Augsteins Artikel:
Wenn wir erlauben, dass das Grauen von uns Besitz ergreift, dann ist das der wahre Triumph des Terrorismus. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 waren die USA dieser Herausforderung nicht gewachsen. Sie waren zu schwach. Im Kampf mit Osama Bin Laden haben die USA die schwerste Niederlage ihrer Geschichte erlitten: Sie haben gegen sich selbst verloren. Abu Ghuraib, die Folterkeller der CIA, die Bespitzelung der Welt durch die NSA - Amerika hat sich verändert. Wenn das noch der Westen ist, wer will dann Westen sein?